4 von 5 Unternehmen scheitern am Wandel

Mutaree-LogoDie Mutaree GmbH aus Eltville-Erbach, Spezialist für Change Management Consulting, hat nach 2010 und 2012 aktuell die dritte Change-Fitness-Studie 2014 herausgegeben. Laut PR-Journal bewerten nur 19 Prozent der Unternehmen ihre Change-Prozesse als erfolgreich und nur 38 Prozent kommunizieren regelmäßig mit allen Prozess-Beteiligten.

Die Herausgeber der Studie, die selbst ein vitales Interesse daran haben, mit der Betreuung von Change-Prozessen beauftragt zu werden, stellen das Misslingen der Change-Prozesse in unmittelbaren Zusammenhang mit der mangelnden Nutzung des strategischen Instruments Kommunikation. Die 38 Prozent der regelmäßig kommunizierenden Unternehmen im Wandel stellen zwar eine leichte Steigerung gegenüber 2012 dar, liegen aber deutlich hinter 2010 und vor allem hinter der Empfehlung der Experten zurück.

Change-Fitness-2014_GrafikAngesichts immer schneller sich ändernder Märkte, die sowohl auf technologischen als auch auf gesellschaftlichen Wandel reagieren, erscheint die geringe Bereitschaft zu kontinuierlicher Information erschreckend. Doch die befragten Unternehmen haben ihre Ausgaben in Change-Kommunikation gegenüber 2012 noch einmal gesenkt. Der Change-Fitness-Studie zufolge handeln Unternehmen deshalb nur zögerlich, weil sie nach einer Change-Story bereits die nächste erwarten und in der Folge schon beinahe ein wenig resignieren.

Positive Einstellung gegenüber dem Wandel erzeugen

Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Mutaree GmbH erklärt im Interview mit dem PR-Journal, dass jeder Veränderungsprozess durch Kommunikation begleitet werden muss:

„Eine gut geplante Change-Kommunikation hilft den betroffenen Mitarbeitern, den Change zu akzeptieren. Mit ihr gewinnen Mitarbeiter sehr viel schneller eine positive Einstellung gegenüber dem Wandel in ihrem Unternehmen.“

Kommunikation informiert nicht nur über Veränderungen, sondern sie wirkt auch gezielt Ängsten und Widerständen entgegen, die sich – ganz menschlich – bei vielen intern und extern Involvierten ergeben. Ein gemeinsames Verständnis der Gründe und der Art der Veränderungen stärkt interne Strukturen und Abläufe sowie die Zusammenarbeit über aller Ebenen hinweg.

Dies wirkt sich positiv auf die wirtschaftliche Stabilität eines Unternehmens aus. Daneben hat auch die nach außen gerichtete Kommunikation eine stärkende Funktion für das Image. Dabei ist ebenso wichtig, dass die Gründe und die Art der Veränderungen frühzeitig und transparent mitgeteilt werden. Das schafft Vertrauen und beugt öffentlichen Krisen vor.

Kommunikation erhöht den Wirkungsgrad

Veränderungsprozesse treten klassischerweise bei Fusionen, Umstrukturierungen, Personalabbau oder Neuausrichtungen auf. Professionelle Change-Kommunikation erweist sich dabei als zentraler Erfolgsfaktor und während jeder Prozessphase als unverzichtbar, um einen hohen Qualitätsstandard und Wirkungsgrad zu gewährleisten. Doch mit der Beauftragung einer Agentur, einen schicken Quartals-Newsletter zu erstellen, ist es dabei nicht getan, wie Claudia Schmidt betont:

„Wichtige Faktoren sind dabei die Präsenz und die Ansprechbarkeit der Verantwortlichen; besonders der Dialog mit dem Management ist hierbei essentiell. Führungskräfte müssen über den gesamten Projektzeitraum für eine direkte Kommunikation zu den betroffenen Zielgruppen eines Change-Prozesses sorgen. Dies ist ressourcenintensiv und stellt Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen, die in vielen Fällen nicht erfüllt werden.“

Das bedeutet, dass ein Unternehmen im Wandel zum Einen die nötigen Freiräume für die laufende Kommunikationsarbeit geben muss und zum Anderen auch eine entsprechende Unternehmenskultur fördern und fordern muss. Die interne Bereitschaft sollte sinnvollerweise mit der Expertise externer Berater verknüpft werden, die mit großer Erfahrung und ohne Scheuklappen wertvolle Unterstützung bieten. Wie die Mutaree-Chefin Schmidt betont: „Um die wachsende Instabilität in Zukunft besser bewältigen zu können, zahlen sich Investitionen in Change-begleitende Kommunikationskonzepte immer aus.“ Bei Interesse an kostengünstigen Alternativen wenden Sie sich gerne an Reizwort.

29. Oktober 2014 von JoergBenner
Kategorien: Mitarbeiter-Wissen, Öffentlichkeitsarbeit | Schlagwörter: , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

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